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Anne Frank Gesamtschule Rheinkamp - Projekt Mikrokosmos
Die Mikroskopische Untersuchung von Rädertierchen
Die einzelnen Rädertier-Familien haben ein verschiedenes Aussehen, dass man mit einem
einzigen Tier nicht charakterisieren kann. Das Rädertier, das man hier sieht
(siehe oben) gehört zum Typ Philodia und ist sehr häufig beim Mikroskopieren anzutreffen. Viele Rädertiere sind trotz ihren mehreren Zellen kleiner als
etwa der Einzeller Stentor. Den Körper der Rotatorien (Rädertierchen) kann man in drei
Teile aufteilen: erstens Kopf, zweitens Rumpf, drittens Fuß. Das Rädertierchen kann Kopf als auch Fuß mehr oder minder weit in den
Rumpf einziehen, so dass das Rädertierchen die Form eines Sackes annimmt. Das Rädertierchen hat seinen
Namen daher, dass es am Kopf ein Räderorgan hat. Beim Philodina-Typ besteht das Räderorgan aus zwei
gestielten Scheiben, die einen Wimpernkrans tragen. Wie Zahnräder drehen sich die zwei Scheiben und erzeugen dadurch
in Zweier Kreiswirbel eine Wasserströmung. Das Räderorgan dient nicht nur zum
Erwerb von Nahrung, sondern auch zum Fortbewegen. Dieses Tier kann sich auch in der Art von Spannerraupen
fortbewegen. Dies geschieht so:
Es heftet sich mit dehn Zehen seines Fußes auf eine Unterlage ,in diesen Fall auf dem Objektträger und setzt
abwechselnd Hinter- und Vorderzehen auf. Rädertiere besitzen ein sehr
kompliziertes Muskelsystem. Im Körperinneren kann man deutlich den Darmkanal erkennen. Ein
charakteristisches Organ der Rädertiere ist der Kaumagen. Die
kugelige Erweiterung des Kaumagens ist ein kompliziertes Gebilde, dass die Mundwerkzeuge
des Tieres enthält. Die im Kaumagen liegenden Zähnchen zerkleinern die Nahrung und
liefern sie in die Speiseröhre. Dort wird die Nahrung verdaut und später wieder ausgeschieden.
Geschrieben von Max
Allgemein:
-Länge: ca. 0,05 bis 2 mm
-Lebensraum: meist im Süßwasser ( hier jedoch sogar in Moosen)
Am Kopf befindet sich im Bereich des Pharynx ein kompliziertes Kau- und Greifsystem ( Mastax ), welches als Räderorgan bezeichnet wird.
Ernährungstrakt:
Der Pharynx weist neben Speicheldrüsenzellen auch zahlreiche (oft chitinisierte) Platten und Stäbchen auf, die durch Muskeln kontrolliert gegeneinander gerieben und von der Pharynxwand gebildet werden. Mit diesem Kauapparat wird die Beute nicht nur zerrieben, sondern auch ergriffen und zerrissen.
Auf den Pharynx folgt der kurze Ösophagus, in welchen auf dem Weg zum Magen Magendrüsen einmünden. Der Magen selbst ist stark erweitert und meist bewimpert. Das Ende des Darmes stellt der After dar, der entweder dorsal liegt oder ganz zurückgebildet wurde.
Nervensystem & Sinnesorgane:
| vom Cerebralganglion ziehen zahlreiche Nerven fort, von denen zwei ventrolaterale Stränge bis in den Fuß( zum Fußganglion ) reichen und Ganglienzellgruppen aufweisen. Ein weiteres Ganglion sitzt am Mastax. | |
| die meisten Sinnesorgane bestehen aus isolierten Sinneszellen (z.B. Tastzellen ), die im Gebiet des Räderorganes gehäuft vorkommen. |
Geschrieben von Marcel L.